Sonntag, 9. Mai 2010

Die Bebenopfer geben nicht auf

Weiter ging es am Samstag mit Besuchen bei Patenkindern im Erdbebengebiet - und alle Familien dort haben trotz aller Widrigkeiten die Hoffnung nicht verloren. Sie kämpfen mit Unterstützung von World Vision vor Ort gtegen ihr Schicksal an. Jacqueline Rodriguez etwa lebt mit ihren beiden Kindern in einem teilweise eingestürzten Haus. Sie bekam von World Vision im Vorjahr fünf Schafe und ist als Züchterin erfolgreich. Doch durch das Beben wurde ihr Brunnen verschüttet, sie ist auf Wasserlieferungen durch die Behörden angewiesen.

Oder Mauricio Saavedra, der seine Familie als Köhler mühsam durchbringt. Die Erdstöße zerstörten seinen Meiler, in dem er Holzkohle produzierte. Ein neuer kostet umgerechnet 3000 Euro. Unerschwinglich für ihn. Doch keiner der Betroffenen resigniert, alle suchen nach jeder Art von Arbeit. Und alle glauben an sich.

So wie die Schülerin Francisca (17), die ebenfalls einen Paten aus Österreich hat: Sie beendet heuer ihre Ausbildung und will dann Lebensmitteltechnikerin werden. "Um den Hunger bekämpfen zu können," wie sie selbstbewusst meint. In ihrer Freizeit hört sie Reggae-Musik - ein ganz normales Mädchen...






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