Freitag, 7. Mai 2010

Der erste Tag in Santiago

Auf dem Weg zu den Betroffenen des Erdbebens in Chile machen wir zuerst Station im World Vision Büro in der Hauptstadt Santiago. In einem Vorort gelegen und umrahmt von herbstlich eingefärbten Bäumen werden wir von Direktorin Elsa Fagundes und ihrem Team begrüsst: Elsa ist erst seit einer Woche im Amt, nimmt sich aber für uns wie selbstverständlich Zeit. Im Besprechungsbüro präsentiert sie uns ihre Pläne für die kommenden Jahre – vielversprechend, was diese toughe Frau umsetzen will.

Dann geht es nur wenige Häuser weiter in das Büro von „CECADEM“ einem Schwerpunktprogramm von World Vision Chile: Hier werden junge alleinerziehende Frauen geschult, um Jobs zu bekommen und so für sich und ihre Kinder besser sorgen zu können. Die Frauen sind mit Feuereifer bei der Sache, wie wir im Interview feststellen können. Roberto Soto, der Direktor des Projektes: „90 Prozent aller Frauen, die bei uns geschult wurden, bekommen danach einen Job.“


Wir verabschieden uns – weiter geht es nach Conception, eine knappe Flugstunde südlich von Santiago: von hier aus werden wir in den kommenden Tagen unsere Entwicklungsprojekte besuchen und mit eigenen Augen zu sehen, welche Schäden das Beben angerichtet hat und wie die Aufbauarbeit von World Vision vorangeht.

Elsa Fagundes und Roberto Soto erläutern, wie „Cecades“ funktioniert.




Der Unterricht von „CECADEM“ Vor allem junge Frauen

besuchen das Ausbildungsprogramm

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen